Richtpreise
Eine kleine Gemeinschaft ohne Aufzug lässt sich ab etwa 400-700 € im Jahr versichern; ein mittleres Gebäude mit Aufzug und Garage liegt zwischen 800 und 1.500 €, und große Gemeinschaften mit Pool, weitläufigen Gemeinschaftsflächen oder mehreren Eingängen übersteigen leicht 2.000-3.000 € jährlich. Auf die Nachbarn umgelegt sprechen wir von wenigen Euro im Monat pro Wohnung — eine der günstigsten Gemeinschaftsausgaben im Verhältnis zum abgedeckten Risiko.
Welche Faktoren die Prämie bestimmen
Die wichtigsten: die bebaute Quadratmeterzahl und die versicherte Gebäudesumme, das Baujahr und der Zustand der Installationen — vor allem der Rohrleitungen, denn Wasser ist der Schadensfall Nummer eins — sowie die Ausstattung des Gebäudes: Aufzug, Garage, Pool, Sportplätze oder Angestellte der Gemeinschaft, die zusätzliche Haftpflicht mit sich bringen.
Auch die bisherige Schadenshistorie zählt: Eine Gemeinschaft mit vielen Wassermeldungen verlängert teurer. Manchmal lohnt es sich, kleine Schäden über eine Selbstbeteiligung selbst zu tragen und die Versicherung für das Große aufzusparen — einer der wirksamsten Hebel bei der Neuverhandlung.
Was sie abdecken muss
Nicht verhandelbar: Feuer und Gebäudeschäden, Wasserschäden an Gemeinschaftselementen und die Haftpflicht der Gemeinschaft — der Dachziegel, der auf ein Auto fällt, der Sturz im Hausflur, die abplatzende Fassade. Die Haftpflicht schützt das Vermögen aller Nachbarn, denn für diese Schäden haftet die gesamte Gemeinschaft.
Sehr empfehlenswert: Rechtsschutz und Schadensdurchsetzung (Zahlungsrückstände ausgenommen), Maschinenbruch für den Aufzug und ästhetische Schäden, die Streit vermeiden, wenn die Reparatur einen sichtbaren Flicken hinterlässt. Achten Sie auf die Abstimmung mit den Hauspolicen der einzelnen Nachbarn: Gut verteilte Summen zwischen Gemeinschaftspolice und Einzelpolicen verhindern, zweimal für dasselbe zu zahlen.
Ist die Gemeinschaftsversicherung Pflicht?
Eine allgemeine staatliche Pflicht gibt es nicht: Das spanische Wohnungseigentumsgesetz (Ley de Propiedad Horizontal) schreibt die Versicherung nicht vor, erlaubt der Eigentümerversammlung aber, sie zu beschließen. Pflicht ist sie in einigen Autonomen Gemeinschaften — die Comunidad de Madrid und die Comunitat Valenciana verlangen von den Gemeinschaften eine Feuer- und Haftpflichtversicherung.
In der Praxis spielt die Pflichtfrage kaum eine Rolle: Keine Gemeinschaft sollte unversichert sein. Ein Brand oder eine schwere Forderung ohne Police verteilt sich auf alle Eigentümer, und kein Versammlungsbeschluss schützt davor.
So schließen Sie ab
Ob Sie Präsident, Verwalter oder einfach der Nachbar sind, dem die Aufgabe zugefallen ist: Schicken Sie uns die aktuelle Police und die Gebäudedaten (Quadratmeter, Baujahr, Ausstattung), und wir erstellen einen Vergleich mehrerer auf Gemeinschaften spezialisierter Gesellschaften — mit richtig dimensionierten Deckungen und einem Preis für die nächste Eigentümerversammlung. Kostenlos und unverbindlich.